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Das FLEX-Projekt bringt am 19. November Partner aus dem öffentlichen Nahverkehr zusammen.
Am Mittwoch, dem 19. November 2025, organisiert das FLEX-Projekt ein besonderes Online-Treffen, bei dem die Konsortiumsmitglieder – V-tron, Provinz Groningen, Gemeinde Helmond, Landkreis Vechta, PWHT und HAN – die 13 assoziierten Partner näher kennenlernen.
Diese Partner vertreten Nutzer, Behörden und Anbieter öffentlicher Verkehrsmittel und spielen eine entscheidende Rolle innerhalb von FLEX. Sie beraten, bewerten Meilensteine und nehmen bei Bedarf Anpassungen vor.
FLEX reagiert auf die wachsende Nachfrage nach schnellen, zuverlässigen und erschwinglichen öffentlichen Verkehrsmitteln in den Niederlanden und Deutschland. Aufgrund steigender Kosten und eines Mangels an Fahrern verschwinden öffentliche Verkehrsverbindungen, insbesondere in Grenzregionen. Dies führt zu mehr Autoverkehr, CO₂-Emissionen und sozialer Isolation.
Automatisierter Verkehr (AV) bietet Perspektiven. FLEX demonstriert AV in Busdepots, auf Busspuren und öffentlichen Straßen in Groningen, Vechta und Helmond. Das Projekt arbeitet auch an der Integration in Konzessionen und WMO-Verkehr sowie an einem EU-Leitfaden für AV im grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehr.
Das Treffen am 19. November markiert einen wichtigen Schritt in der Zusammenarbeit aller beteiligten Parteien. Gemeinsam bauen sie an einem zukunftssicheren öffentlichen Nahverkehr im DE-NL-Programmgebiet.
Am Donnerstag, dem 23. Oktober, fand die monatliche FLEX-Telefonkonferenz statt, bei der der Fortschritt des Projekts und neue Entwicklungen besprochen wurden.
Die Sitzung wurde mit einer Präsentation von Bax über aktuelle Innovationen außerhalb des FLEX-Projekts eröffnet, wobei der Schwerpunkt auf Automatisierung, Fernsteuerung, Governance, grenzüberschreitendem Verkehr und Nutzerakzeptanz lag.
Arbeitspaket-Updates
WP3 – Nutzerakzeptanz (PHWT):
PHWT stellte seinen Ansatz für die Literaturrecherche zur Nutzerakzeptanz automatisierter öffentlicher Verkehrsmittel vor. Die Partner sind eingeladen, bis Ende Oktober Feedback zu den vorgeschlagenen Indikatoren, Suchbegriffen und Quellen zu geben. Es wurde beschlossen, Erfahrungen mit Privatfahrzeugen wie Tesla und Roboter-Taxis nicht zu berücksichtigen.
WP4 – Digitale Replikation (HAN):
Die HAN gab einen Überblick über digitale Replikationswerkzeuge wie Carla. Es wurden vier mögliche Anwendungen identifiziert: Wirkungsanalyse mittels Digital Twin, virtuelle Prozessentwicklung, Analyse der Benutzererfahrung mittels Fahrsimulatoren und Einsatz zu Werbezwecken. Die HAN wird Einzelgespräche mit Pilotpartnern führen, um deren Präferenzen zu ermitteln.
WP5 – Pilotentwicklung:
Sitzung des Beirats
Sechs Organisationen haben ihre Teilnahme an der ersten Sitzung des Beirats am 19. November bestätigt.
Am 18. September fand der offizielle Kick-off von FLEX statt, dem internationalen CCAM-Projekt mit einem starken Fokus auf automatisiertem öffentlichen Verkehr. Das Treffen brachte alle beteiligten Partner zusammen und markierte einen wichtigen ersten Schritt in Richtung gemeinsamer Durchführung.
Die Mitglieder des Konsortiums brachten viel Energie mit zum Meeting und kehrten – wenn möglich – mit noch mehr Energie zu ihren Organisationen zurück, um das Projekt auch in der Praxis zu starten.
Pro Arbeitspaket wurde der Fokus besprochen. Nachfolgend werden diese kurz dargestellt:
Fahrgastakzeptanz (WP3)
PHWT präsentierte einen ersten Ansatz, um Einblicke zu gewinnen, wie Reisende automatisiertes Verkehrsmittel erleben. Es wird an einer Übersicht relevanter Projekte und Literatur gearbeitet, mit Augenmerk auf Themen wie Sicherheit, Veränderungsbereitschaft, Zahlungsbereitschaft und Inklusion von Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Eine erste Excel-Übersicht wird in Kürze geteilt.
Wirkungsbewertung (WP4)
Die HAN betonte, wie wichtig es ist, klare Ziele für die digitalen Zwillinge zu definieren, die zur Simulation zukünftiger Szenarien verwendet werden. Diese virtuellen Modelle sollen dabei helfen, Hindernisse zu identifizieren, Personal zu schulen und Software zu testen. Eine Arbeitssitzung zu diesem Thema ist für das nächste Treffen geplant.
Pilots (WP5)
Drei Städte präsentierten ihre konkreten Pilotpläne:
Zusammenarbeit mit assoziierten Partnern
Am 19. November wird eine separate Sitzung organisiert, um diese Partner in das Projekt einzuführen. Jeder Arbeitspaketleiter wird seinen Ansatz erläutern. Es wurden bereits konkrete Kontaktpunkte pro Region benannt, wie RDW und Provinz Noord-Brabant für Helmond sowie Qbuzz und Hive Mobility für Groningen.
Nächste Schritte:
Am Donnerstag, den 18. September 2025, startet das Interreg Deutschland-Nederland Projekt FLEX mit einem inspirierenden Kick-off auf dem Automotive Campus in Helmond. Damit beginnt eine intensive Forschungsperiode von drei Jahren und sieben Monaten, in der sich FLEX für die Verbesserung des flexiblen, zugänglichen und bezahlbaren öffentlichen Personennahverkehrs in der deutsch-niederländischen Grenzregion einsetzt. Im Mittelpunkt steht die Integration von innovativen automatisierten Transportlösungen – wie Teleoperation und Connected, Cooperative and Automated Mobility (CCAM) – in bestehende ÖPNV-Dienste. Das Projekt will hiermit nicht nur die Mobilität in ländlichen Gebieten stärken, sondern auch zu einer nachhaltigeren, inklusiveren und grenzüberschreitenden Verkehrsinfrastruktur beitragen.
Im ersten Quartal 2025 reichte V-tron im Namen eines schlagkräftigen Konsortiums erfolgreich einen Antrag bei Interreg Deutschland-Nederland für das Projekt FLEX ein. Dieses Konsortium besteht aus sechs Kernpartnern: Provinz Groningen, Gemeinde Helmond, Landkreis Vechta, Private Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT), HAN University of Applied Sciences und V-tron BV. Sie werden von einem breiten Netzwerk von assoziierten Partnern unterstützt, darunter ÖPNV-Anbieter und ÖPNV-Nutzer, die die Diversität der Beteiligten widerspiegeln.
FLEX hat als Ziel, die Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden und Deutschland auf dem Gebiet des automatisierten Fahrens (AV) zu verstärken. Dies geschieht unter anderem über die Gründung einer internationalen Arbeitsgruppe, in der alle relevanten Stakeholder zusammenkommen, die Beseitigung von Hindernissen für AV und die Entwicklung eines praktischen Governance-Leitfadens, der auch in anderen europäischen Grenzregionen anwendbar ist.
Das Projekt nimmt in Form von Demonstrationen mit angepassten ÖPNV-Bussen in Groningen, Helmond und Vechta Gestalt an. Diese Busse operieren auf TRL-Niveau 7/8 und werden auf Busdepots, speziellen Busspuren und Landstraßen getestet. Die Zusammenarbeit zwischen den drei Städten wird außerdem zur Integration von AV in lokale Verwaltungsmodelle und zur Entwicklung von Europas erstem Leitfaden für AV-Verwaltungsmodelle führen.
Durch die Investition in einen effizienteren, zugänglicheren und nachhaltigeren öffentlichen Personennahverkehr trägt FLEX zu einer höheren Lebensqualität für die Bewohner ländlicher Gebiete bei. Das Projekt hilft, Verkehrsarmut zu bekämpfen, sozialökonomische Isolation zu vermeiden und die Mobilität und Konnektivität in der Grenzregion strukturell zu verbessern.
Am 19. Juni 2025 startete das Projekt FLEX mit einem ersten internen Treffen der Konsortialpartner.
Nach der Genehmigung im Mai war der offizielle Starttermin der 1. Juni 2025, und mit einer Laufzeit von drei Jahren und sieben Monaten wird es also am 31. Dezember 2028 enden.
Das Ziel von FLEX ist es, mit automatisiertem Verkehr (AV) auf die wachsende Nachfrage der Bürger nach einem nachhaltigeren, bezahlbareren, zugänglicheren und inklusiveren ÖPNV im deutsch-niederländischen Programmgebiet von Interreg Deutschland Nederland und der Grenzregion einzugehen.
FLEX wird aufzeigen, wie AV in Busdepots und First-Last-Mile-Lösungen die Kosten senken und den Druck auf die Fahrer verringern kann, wodurch zusätzliche und flexiblere ÖPNV eingesetzt werden können, um die Verkehrsarmut zu verringern.
Darüber hinaus untersucht FLEX, wie AV in die Verwaltungsmodelle von Verkehrsbehörden integriert werden kann, um AV in größerem Umfang in den ÖPNV einzuführen.
Mit diesen Lösungen will FLEX ein Beispiel für alle Grenzregionen in der EU sein.
Aus einer Vorstudie geht hervor, dass der Einsatz von AV allein in den niederländischen Busdepots ein potenzielles Einsparpotenzial von rund 61 Mio. € haben kann.
Denkbar ist hierbei der mögliche zusätzliche Einsatz von Beförderungskapazität in ländlichen Gebieten, um damit die Verkehrsarmut zu verringern. FLEX wird die eintönige Arbeit der Fahrer auf den Busdepots – Abholen und Abstellen von Bussen, Fahrt durch die Waschanlage, Verschieben von Bussen zum elektrischen Laden – auf Teleoperatoren und Algorithmen übertragen.
Die Konsortialpartner innerhalb des Projekts FLEX sind:
Assoziierte Partner werden u. a. sein: RDW, Qbuzz, Wilmering Gruppe, Schomaker Reisen, Deutsche Bahn, Der BDO, Arriva, Provinz Noord-Brabant, PRO BAHN, Rover, DOVA und Future Mobility Partnership e.V.
FLEX ist ein Interreg VI-Projekt, das von der Europäischen Union im Rahmen des Programms INTERREG Deutschland-Niederlande, der Niedersächsischen Staatskanzlei, der Provinz Gelderland, der Provinz Nordbrabant und der Provinz Groningen kofinanziert wird. Das Projekt hat ein Budget von 2.130.465,68 € und eine Laufzeit von Juni 2025 bis Dezember 2028.